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Paul Hunter Classic

 

 

 

Das Paul Hunter Classic (ehemals Fürth German Open) ist ein Snookerturnier, das seit 2004 in Fürth (Bayern) ausgetragen wird. Ausrichter des Turniers ist der Snooker Sportclub Fürth e. V. (SSC Fürth). Nach dem Tod von Paul Hunter im Jahr 2006 wurde das Turnier 2007, zum Gedenken an diesen großartigen Snookerspieler und erster Sieger des Turniers, in das Paul Hunter Classic umbenannt.

 

 

 

Historie

 

 

 

Die ersten Jahre

 

Der SSC Fürth veranstaltete 2004 zu seinem fünfjährigen Vereinsjubiläum eine Veranstaltung unter der Bezeichnung Snooker Grand Prix Fürth. In dem 104 Teilnehmer starken Starterfeld waren sowohl alle deutschen Spitzenspieler als auch Spieler aus der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden vertreten. Als Topstars konnten die beiden Profis Paul Hunter und Matthew Stevens verpflichtet werden. Hunter konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und das Turnier gewinnen.

 

Im folgenden Jahr wurde die Veranstaltung in Fürth German Open umbenannt, analog zu den Jahren 1995 bis 1997. Das Teilnehmerfeld, das auf 162 Starter aufgestockt worden war, konnte erneut mehrere Weltklassespieler wie Jimmy White oder Ian McCulloch vorweisen. Erster Sieger der Neuauflage wurde dann mit dem Engländer Mark King ein weiterer Vertreter des Profisports. Nach dem Tode des ersten Siegers, Paul Hunter, und mit Zustimmung seiner Witwe erfolgte 2007 die Umbenennung in Paul Hunter Classic.[1]

 

 

 

PTC-Serie

 

In den ersten Jahren war das Turnier nicht Bestandteil der Main Tour, so dass auch keine Weltranglistenpunkte vergeben wurden. Mit der Ernennung von Barry Hearn zum neuen Vorsitzenden der WPBSA wurde das Paul Hunter Classic ein Bestandteil der neu eingeführten Players Tour Championship. Das Turnier war von der Saison 2010/2011 bis zur 2015/2016 ein Minor-Ranking-Turnier, mit reduzierter Punktzahl bzw. geringerem Preisgeld, das aber in die Weltranglistenwertung einfloss.

 

Dafür wurde auch der Austragungsmodus geändert. War das Turnier zuvor mit Gruppenphase und Ausscheidungsturnier ausgetragen worden, bei dem bis auf das Finale auf 3 Gewinnframes gespielt wurde, änderte sich das mit Einführung der PTC-Serie. Die Gruppenphase entfiel, es gab ein Hauptturnier mit 128 Spielern und davor eine Qualifikation für Amateurspieler. Für alle Partien inklusive Finale galt der Modus Best of 7.

 

Das Abschneiden in Fürth floss außerdem in die PTC-Wertungen ein. Zum einen qualifizierte man sich darüber für das PTC-Finalturnier, das ein vollwertiges Weltranglistenturnier war. Zum anderen erhielten die besten Nicht-Profis in der PTC Order of Merit Startberechtigungen für die Main Tour. Im Jahr 2012 und 2013 wurde parallel zum Paul Hunter Classic für Amateure auch eine der vier Vorrunden der EBSA Qualifying Tour durchgeführt, in der ebenfalls Startplätze auf der Profitour ausgespielt wurden.

 

 

 

Einfaches Weltranglistenturnier

 

Nach der Saison 2015/2016 wurde die Players Tour Championship aufgegeben. Nur das Paul Hunter Classic und ein weiteres Turnier blieben bestehen. Der Status als Weltranglistenturnier blieb ebenso erhalten wie eine eingeschränkte Version der Order of Merit der beiden Turniere.

 

 

 

Einladungsturnier

 

Aufgrund der Neuerungen durch den Weltverband verlor das Paul Hunter Classic seinen Status als Weltranglistenturnier und wurde wieder in ein Einladungsturnier umgewandelt. Das Teilnehmerfeld wurde auf 16 Spieler reduziert und wie in den Anfangsjahren wurden Einladungen an Profispieler ausgesprochen. Zusätzlich können sich Amateur-Spieler für das Turnier qualifizieren.

 

 

 

Paul Hunter Women’s Classic

 

Erstmals wurde 2016 zeitgleich ein Damenturnier mit dem Namen „Paul Hunter Ladies“ Classic (2017: Paul Hunter Women’s Classic) ausgerichtet, ebenfalls mit dem Status eines Ranglistenturniers der Frauentour. Die beiden dominierenden Spielerinnen Ng On Yee aus Hongkong und Reanne Evans aus England machten in den ersten beiden Jahren den Titel unter sich aus. Weitere Damenturniere wurden leider nicht mehr ausgerichtet.

 

 

 

Sieger

 

Rekordsieger ist seit 2016 Mark Selby, der das Turnier dreimal gewinnen konnte. Ein besonderer Sieger war 2015 Ali Carter. Es war sein erster Sieg nach seiner Rückkehr nach einer Krebserkrankung. Rekordfinalisten sind Mark Selby und Shaun Murphy mit je vier Endspielteilnahmen.

 

 

 

 

 

Jahr

Sieger

Finalist

Ergebnis

 

2004

Paul Hunter

Matthew Stevens

4:2

2005

Mark King

Michael Holt

4:2

2006

Michael Holt

Barry Hawkins

4:2

2007

Barry Pinches

Ken Doherty

4:0

2008

Shaun Murphy

Mark Selby

4:0

2009

Shaun Murphy

Jimmy White

4:0

2010

Judd Trump

Anthony Hamilton

4:3

2011

Mark Selby

Mark Davis

4:0

2012

Mark Selby

Joe Swail

4:1

2013

Ronnie O‘Sullivan

Gerard Greene

4:0

2014

Mark Allen

Judd Trump

4:2

2015

Allister Carter

Shuan Murphy

4:3

2016

Mark Selby

Tom Ford

4:2

2017

Michael White

Shuan Murphy

4:2

2018

Kyren Wilson

Peter Ebdon

4:2

2019

Barry Hawkins

Kyren Wilson

4:3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten beiden Spieler der PHC können wir hiermit verkünden:

Der diesjährige geschlagene und letztes Jahr siegreiche Kyren Wilson will seinen Titel zurück holen!

Dazu gesellt sich Shaun Murphy, der aufgrund einer Fußverletzung seine Teilnahme kurzfristig absagen musste wieder dazu.

                     

Hier finden Sie in Kürze die Spielzeiten der PHC.

22.08.2019

Da ein Versand über unseren Kartenshop zu unsicher wird, bieten wir euch an über unsere Hotline Tickets für die Tageskasse zu reservieren.

Unter 0175 5564111 können Tickets somit telefonisch bestellt werden.

 

21.8.2019

Update: Leider haben sich die Spieler Shaun Murphy und Matthew Stevens zum Einen zwecks Verletzung zum Anderen wegen Erkrankung abgemeldet.

Besonders Shaun tut es außerordentlich leid! Wir haben natürlich sofort nach Ersatz gesucht und sind mit zwei anderen Top-Spielern wieder einig geworden.

Mit Ricky Walden (Nr. 29 der Welt) und Gary Wilson - (den Halbfinalisten der diesjährigen WM und Nr. 19) freuen wir uns gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben.

 

Liebe Snookergemeinde, nur noch 4 Wochen bis zu den 16. Paul Hunter Classic.

Heute können wir euch die Auslosung der PHC mitteilen:

Samstag 11 Uhr:

Tisch 1: Kyren Wilson - Florian Nüßle

Tisch 2: Luca Brecel - Mark King

Tisch 3: Matt Selt - Dominic Dale

Tisch 4: Ken Doherty - Ryan Davies

Samstag 14 Uhr:

Tisch 1: Barry Hawkins - Gary Wilson

Tisch 2: David Gilbert - Michael Holt

Tisch 3: Joe Perry - Ben Mertens

Tisch 4: Ricky Walden - Qualifier

 

Karten für Samstag gibt es noch in allen Kategorien.

Sonntag ist die Kategorie 1 ausverkauft.

Auch gibt es keine VIP Karten mehr. Wir danken schon jetzt allen Gästen für das zahlreiche Erscheinen!!!

Euer Snookerstars Team

 

Kyren Wilson bezwingt David Gilbert mit 9:7

Runde 1:

Die erste Runde der German Masters 2019 kann auch dieses Jahr wieder mit einer faustdicken Überraschung aufwarten. Ein 18 jähriger Chinese namens Yuan Sijun bezwingt den Routinier John Higgins im Decider und zieht mit 5:4 in die zweite Runde ein. Nicht weniger überraschend war die 2:5 Niederlage von Jack Lisowski gegen den Weltranglisten 92. Duane Jones.

Keine Mühe hingegen hatte der Weltranglistenerste Mark Selby. Dieser setzte sich souverän mit 5:1 gegen Ricky Walden durch. Der Weltranglistenerste verpasste dabei im fünften Frame ein Maximum denkbar knapp, wobei er beim Endspiel auf die Farben die schwierig liegende Gelb nicht versenken konnte.

Ebenso klar mit 5:1 erreichten auch Steven Maguire, Xiao Guodong und Neil Robertson mit ihren Siegen über Michael Georgiou, Ryan Day und Kurt Mufflin das Achtelfinale.Auch die Topspieler und möglichen Titelanwärter Judd Trump, Ding Junhui, Stuart Bingham und Kyren Wilson bestritten ihr Auftaktmatch erfolgreich und erreichten die nächste Runde.

Neben John Higgins mussten mit Shaun Murphy (2:5 vs Peter Ebdon), Barry Hawkins (4:5 vs Robert Milkins) und Matthew Stevens (3:5 vs Yan Bingtao) weitere namhafte Spieler die Koffer bereits nach der ersten Runde packen.

Runde 2:

In der  ersten Hälfte der zweite Runde, welche am Donnerstag ab 20:00 Uhr ausgespielt wurde, erwischte Joe Perry einen rabenschwarzen Abend. Der erste Frame begann noch vielversprechend ehe ein Kick auf den Frameball Joe Perry bei 68 Punkten jäh aus dem Break riss. Titelverteidiger Mark Williams nutzte die sich bietende Chance und holte sich den Frame mit einer Clearance von 75 Punkten. Dieser Frameverlust machte Perry sichtlich zu schaffen. Ihm wollte fortan einfach nichts mehr gelingen und so setzte sich Mark Williams am Ende ungefährdet mit 5:0 durch.

Ebenfalls kurzen Prozess machten Judd Trump und Steven Maguire. Beide stürmten mühelos mit jeweils 5:1 über Yan Bingtao und Robert Milkins ins Viertelfinale.

Auch Kyren Willson konnte sich mit 5:2 über seinen Gönner und Förderer Peter Ebdon durchsetzen.

Stuart Bingham ging es im zweiten Teil des Achtelfinals am Freitag Nachmitag wie Joe Perry am Abend zuvor. Dem Weltmeister von 2015 wollten einfach weder Safeties noch lange Einsteiger wirklich gelingen. Ganz anders dagegen Neil Robertson. Seine gefürchteten Longpots fanden zumeist sicher ihr Ziel. Und so konnte der Australier mit zwei Centuries von 110 und 104  Punkten, in den Frames vier und fünf, das 5:0 perfekt machen.

Obwohl Ding Junhui zum Mid-Session Interval bereits mit 3:1 in Führung lag, wurde es gegen seinen Landsmann Xiao Guodong nochmal richtig eng. Xiao Guodong gelang der Ausgleich zum 4:4. Den Decider konnte der German Masters Sieger von 2014 dann aber für sich entscheiden.

Mark Selby, der zur Pause ebenfalls mit 3:1 führte, musste nach dem Pausentee dann sogar den 4:3 Rückstand gegen den sehr stark und klug spielenden David Gilbert hinnehmen. Zwar gelang dem Comeback-König Mark Selby der Ausgleich zum 4:4 und erzwang somit den Entscheidungsframe, doch David Gilbert hielt dem Druck stand und gewann den hart umkämpften Frame im Endspiel auf die Farben mit einer Clearance ab Grün.

Die beiden Überraschungssieger der ersten Runde, Duane Jones und Yuan Sijun, lieferten sich ein packendes Match, bei dem sich am Ende Duane Jones mit 5:3, erstmalig in seiner noch jungen Maintour-Karriere, verdient den Viertelfinaleinzug sichern konnte.

Viertelfinale:

Kyren Wilson, Sieger der Paul Hunter Classic 2018, lies bei seinem 5:0 über keinen geringeren als den Titelverteidiger Mark Williams nichts anbrennen und löste als erster das Halbfinalticket.

Stephen Maguire, der den ersten Frame seiner Partie noch an Judd Trump abgeben musste, holte sich die nächsten drei Frames mit Breaks von 87, 74 und zwei Breaks von 53 und 35 Punkten. Nach dem Mid-Session Interval konnte Judd Trump zwar mit einer 69 auf 4:2 verkürzen, aber Stephen Maguire konterte direkt und entschied die nächsten beiden Frames zum 5:2 für sich.

David Gilbert ist der "Comeback-Mann" der German Masters. Genau wie zuvor gegen Mark Selby lag er auch in seinem Viertelfinale gegen Neil Robertson zum Mid-Session Interval zunächst mit 3:1 im Rückstand. Nach dem Pausentee drehte er die Partie und konnte mit dem Gewinn der nächsten vier Frames in Folge den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Die wahre Sensation des Viertelfinals gelang dem walisischen Weltranglisten 92-ten Duane Jones mit seinem 5:3 Sieg über Ding Junhui. Genau wie David Gilbert lag er mit 3:1 im Hintertreffen, ehe er sich die nächsten vier Frames in Folge sichern und damit sein erstes Halbfinale auf der Tour erreichen konnte.

1. Halbfinale:

Zu Beginn schien es so, als könne Duane Jones in seinem ersten Halbfinale weiter in der Erfolgsspur bleiben. Ging er doch zunächst mit 1:0 in Führung. Allerdings kam David Gilbert in den folgenden Frames immer besser in die Partie und konnte seine größere Erfahrung ausspielen. Zwar konnte Duane Jones immer wieder mit klasse langen Roten in ein Break einsteigen, aber unnötige Fehler und Pech mit der Weißen, die des Öfteren eine Tasche aufsuchte, verhinderten höhere Breaks des Walisers. Ganz anders David Gilbert. Zwar brauchte er in den Frames zwei, drei und vier auch mehrere kleinere Breaks um diese Frames für sich zu entscheiden, so wirkte sein Spiel doch deutlich abgeklärter und so ging er mit 3:1 in das Mid-Session Interval.

Mit einem Century von 104 Punkten konnte David Gilbert seine Führung nach der Pause auf 4:1 ausbauen. Im sechsten Frame das gleiche Bild wie vor dem Pausentee. Jones Durch ungenaues Safespiel ermöglichte Duane Jones David Gilbert den Einstieg in ein Break von 52 Punkten. Mit einem wieteren klienen Break sicherte er sich dann auch diesen Frame zum 5:1. Der siebte Frame war  bezeichnend für dieses Halbfinale. Beide Spieler hatten ausreichend Chancen, konnten aber keine zu einem höheren Break nutzen. Die Entscheidung fiel dann im Endspiel auf die Farben, als David Gilbert Pink nach einer schwachen Safty von Duane Jones Pink lochte und mit 6:1 den Finaleinzug klar machen konnte.

2. Halbfinale:

Obwohl Stephen Maguire als erster mit einer langen Roten in die Bälle kam, verhinderte ein Stellungsfehler nach 23 Punkten ein höheres Break. Kyren Wilson war es dann, der nach einigen gescheiterten Lochversuchen beider Akteure, eine sich bietende Chance zu einem Break von 67 Punkten nutzen konnte. Maguire, der bereits Snooker brauchte, versuchte die notwendigen Extrapunkte auf die letzte Rote zu holen. 

Kyren Wilson war aber dann derjenige, der die letzte Rote lochte und mit einem Break von 29 Punkten den ersten Frame für sich entschied. In den nächsten beiden Frames hatten beide Spieler ihre Möglichkeiten, aber Pech und ungenaues Stellungsspiel verhinderten höhere entscheidende Breaks. Kyren Wilson hatte in beiden Frames das bessere Ende für sich und baute seine Führung auf 3:0 aus. Mit zwei Breaks von 37 und 24 Punkten ging Stephen Maguire im vierten Frame zunächst in Führung. Bei einem Vorsprung von 60 Punkten bei nur noch 59 auf dem Tisch benötigte Kyren Wilson bereits Zusatzpunkte. Mit einem sehr engen Snooker auf die letzte Rote hinter Pink bekam Kyren Wilson die ersten vier Strafpunkte. Aber es reichte noch nicht. 35 Punkte Rückstand bei 35 verbleibenden möglichen Punkten. Ein Glücks Snooker verhalf Kyren Wilson dann zu weiteren vier Foulpunkten und mit den daraus resultierenden 33er Break ging es mit 4:0 in das Mid-Session Interval.

Nach der Pause konnte dann auch Stephen Maguire seinen ersten Frame in diesem Halbfinale gewinnen. Auch im darauffolgenden Frame ging Maguire zunächst mit 47:0 Punkten in Führung. Bei einem offenen Tisch war es dann aber wieder Kyren Wilson, der eine Rote entlang der kurzen Bande lochen und mit einer Clearance von 63 Punkten den alten Abstand wieder herstellen konnte.

Auch im siebten Frame war Fortuna nicht auf Seiten Stephen Maguires. Nach einer starken langen Roten fällt Weiß beim Spiel auf Blau. Nach einigen vergebenen Chancen von beiden Spielern gelang Kyren Wilson dann das entscheidende Break von 56 Punkten zum 6:1 und den Einzug ins Finale.

Finale - 1. Session:

Bauchte Kyren Wilson im ersten Frame noch etwas Glück und drei kleinere Breaks um mit 1:0 in Führung zu gehen, so konnte er im zweiten Frame mit einem 72er Break zum 2:0 erhöhen. Mit Breaks von 35 und 57 Punkten konnte dann auch David Gilbert den ersten Frame auf seinem Habenkonto zum 2:1 verbuchen. Doch Kyren Wilson konterte direkt mit einem Break von 87 Punkten zur 3:1 Pausenführung.

Hatte Gilbert im ersten Frame nach dem Mid-Session Interval noch Pech, als Kyren Wilson seinen Fehler beim Splitversuch nach 37 Punkten, mit einem 69er Break zum 4:1 bestrafte, so zeigte er im folgenden Frame, dass er zurecht im Finale steht. Mit einem tollen Break von 95 Punkten konnte er auf 4:2 verkürzen.

Zunächst schien es, als würde sich der fünfte Frame für David Gilbert wiederholen. Nach einem missglückten Split bei 37 Punkten und einem selbst angezeigten Foul mit der Verlängerung, sah es zunächst so aus, als könne Kyren Wilson, wie im fünften Frame, diesen Fehler zu einem entscheidenden Break nutzen. Doch nach 41 Punkten konnte er eine Rote entlang der kurzen Bande nicht im Loch unterbringen. Auch aus der nächsten sich bietenden Chance konnte David Gilbert auf Grund eines Stellungsfehlers nur 14 Punkte ergattern. Aber starke Snooker und Geduld zahlten sich dann am Ende doch noch aus und David Gilbert sicherte sich den siebten Frame zum 4:3.

Den Abschluss der ersten Session des Finales machte dann aber wieder Kyren Wilson, der nach guten Safe-Spiel mit einer 91 seine Führung auf 5:3 ausbauen konnte.

Finale - 2. Session:

Die Abendsession begann etwas kurios. Erst vergibt Kyren Wilson Schwarz vom Spot, dann fällt David Gilbert beim Spiel auf Schwarz eine Rote in die Mitteltasche und gleich darauf fällt Wilson Pink beim Spiel auf Rot in die gegenüberliegende Mitteltasche. David Gilbert konnte dann aber mit einem Break von 48 und einer Clearance von 30 Punkten den ersten Frame der Abendsession für sich entscheiden und auf 4:5 verkürzen.

Auch im folgenden Frame kam David Gilbert nach einem Kiekser von Kyren Wilson als erster in die Bälle. Doch bereits nach acht Punkten vergab er Schwarz auf die Mitte. Kyren Wilson konnte diesen Fehler aber nutzen. David Gilbert hingegen lochte den schweren Einsteiger und machte ein 94er Break zum 5:5 Ausgleich daraus.

Der elfte Frame begann ziemlich zerfahren. Keiner der beiden Akteure konnte die sich bietenden Gelegenheiten nutzen. Am Ende war es dann wieder David Gilbert, der mit einem Break von 65 Punkten den Frame für sich entschied und erstmals in diesem Finale mit 6:5 in Führung ging.

Eine ungenaue Safety von David Gilbert ermöglichte Kyren Wilson den Einstieg im zwölften Frame. Nach 36 Punkten und einem Split blieb aber nur eine lange Rote als Option übrig. Prompt ging diese dann auch daneben und bot David Gilbert die Chance, die dieser dann auch in ein Break von 58 Punkten ummünzte. Nur der gescheiterte Versuch Rot von der Bande zu lösen verhinderte den Frame mit dieser Aufnahme bereits zu entscheiden. Ein Freeball und die daraus resultierenden 30 Punkte reichten dann David Gilbert zum 5:7.

Im 13. Frame kam dann auch wieder David Gilbert als erster in ein Break. Doch nach dem Split fand er keine Fortsetzung und musste nach 14 Punkten mit einer Safety aussteigen. Kyren Wilson lochte im anschließenden Saftey Duell wunderbar eine lange Rote und machte daraus ein tolles Break von 93 Punkten und verkürzte auf 6:7.

In Frame 14 konnte anfangs wieder keiner der beiden Spieler von seinen Chancen profitieren. David Gilbert konnte als erster 46 Punkte auf sein Konto verbuchen, musste aber nach Stellungsverlust mit einer Safety aussteigen. Etwas Glück hatte dann Kyren Wilson, als nach einem missglückten Lochversuch, ein Snooker für David Gilbert auf den Tisch liegen bleib. Kyren Wilson nutze dann eine Chance und glich mit einer 54er Clearance zum 7:7 aus.

Kyren Wilson war es dann auch im Frame Nr. 15, der gleich nach dem Anstoß eine lange Rote versenken konnte. Aber nach 17 Punkten hatte er keine vernünftige Fortsetzung mehr und musste aus dem Break aussteigen. Auch die nächste Chance brachten nur 8 Punkte für Kyren Wilson. Erst nachdem David Gilbert nach 3 Punkten Rot vergab brachte er den Frame mit einem Break von 70 Punkten unter Dach und Fach und ging wieder mit 8:7 in Führung.

Im 16. Frame machte dann Kyren Wilson mit mehreren kleineren Breaks und guten Safe-Spiel alles klar und kann sich über einen Siegerscheck in Höhe von 80.00 Pfund und den Titel German Masters Sieger 2019 freuen.

Herzlichen Glückwunsch Kyren Wilson.

Alle Ergebnisse im Überblick:

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