Paul-Hunter-Classics 2010: Es wird ernst

Als Barry Hearn den Vorsitz über die WPBSA übernahm, versprach er Spielern und Fans gleichermaßen eine höhere Anzahl von Turnieren und er setzt sein Versprechen schon in dieser Saison (unter Anderem) in Form der Players-Tour-Championship um. Bei der PTC Serie handelt es sich um eine Serie von 12 kleinen Turnieren, von denen 6 in England stattfinden (in der Snooker Akademie in Sheffield) und 6 auf dem europäischen Festland. Die Paul-Hunter-Classics bilden den Anfang von insgesamt vier Turnieren der PTC Serie, die in diesem Jahr in Deutschland stattfinden werden.

Sicher wird sich der Eine oder Andere jetzt denken, dass es die Paul-Hunter-Classics doch schon seit Jahren gibt und sich fragen, was denn die Einbindung in die PTC Serie für das Turnier bedeutet. Nun, hier ein Überblick über die wichtigsten Unterschiede:
Die Paul Hunter Classics sind nicht länger ein Einladungsturnier, in dem es schwerpunktmäßig um die Zuschauer und den Spaß am Snooker geht,  sie sind dieses Jahr ein ernsthaftes Turnier der WSA für das es sowohl Preisgelder (Turniergewinner 10.000 Pfund, Runner-Up 5000 Pfund), als auch Ranglistenpunkte (Gewinner 2000 Punkte, Runner-Up 1600 Punkte) gibt. 
Alle Profis der Tour und auch Amateure, die sich in Qualifikationsmatches für eine Teilnahme qualifizieren können, dürfen teilnehmen, so dass das Teilnehmerfeld insgesamt riesig war. 222 Spieler hatten sich insgesamt für die Paul Hunter Classics angemeldet, so dass die Tischanzahl dieses Jahr von sechs auf zehn aufgestockt werden musste. Es waren auch nicht mehr die Tische von Stachas Billardwelt, auf denen die Queue-Künstler den Fans ihr Können darboten, es waren die offiziellen Tische der WSA.

Der Zeitplan war straff durchorganisiert, galt es doch, alle best of Sieben Spiele der 222 Spieler in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag über die Bühne gehen zu lassen. Um einen Punkt des Resumeé vorweg zu nehmen: Die Organisation hat tadellos geklappt. Trotz der vielen Spieler aus aller Welt und der erhöhten Anzahl von Tischen gab es keine Reibungen oder Pannen. Das Dragonstar Eventmanagementteam um Thomas Cesal hatte für einen gleitenden Informationsfluss gesorgt, so dass sowohl für Spieler, als auch für Fans glasklar war, wer wann und wo spielte. Und das war gar nicht so einfach bei 10 Tischen in der Fürther Stadthalle:

Die Anordnung der Tische war mehr als gut durchdacht, denn auf welcher Tribüne man auch Platz nahm, man hatte immer jeweils zwei oder drei Tische im Blick, so dass man mehrere Spiele gleichzeitig verfolgen konnte. In der Haupthalle standen wie immer die Maintables eins und zwei. Im Bereich direkt beim VIP Bereich standen die Tische drei und vier und dann kamen jeweils in Dreiergruppen die Tische fünf, sechs, sieben und acht, neun, zehn. Diese Aufteilung kam vor allem den zahlreich anwesenden Snookerfans zugute, denn dieses Jahr war es, aufgrund der vielen Topspieler, die am Turnier teilnahmen, nahezu unmöglich, sich für ein Spiel zu entscheiden.

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